Priv. Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann

Facharzt für Neurochirurgie Wien 1140 - Wahlarzt I Medteam 14

NEU ab Oktober 2026 im Medteam 14

Neurochirurg Wien 1140 – Facharzt für Neurochirurgie

Priv. Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann bietet Ihnen im Medteam 14 eine ausführliche neurochirurgische Beratung und Befundbeurteilung bei Erkrankungen der Gefäße des Gehirns, Hirntumoren sowie Erkrankungen der Wirbelsäule.

Eine neurochirurgische Diagnose wirft häufig viele Fragen auf: Ist eine Behandlung überhaupt notwendig? Welche Therapie ist sinnvoll? Ist eine Operation erforderlich – oder reicht zunächst eine regelmäßige Kontrolle?

Priv. Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann bietet im Medteam 14 in Wien 1140 eine ausführliche neurochirurgische Beratung und Befundbeurteilung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der vaskulären Neurochirurgie. Gerade bei zufällig entdeckten Aneurysmen oder Gefäßfehlbildungen ist eine individuelle Einschätzung wichtig, um Behandlungsnotwendigkeit, mögliche Risiken und geeignete Therapieoptionen verständlich zu besprechen.

Schwerpunkte der Neurochirurgie

Vaskuläre Neurochirurgie

Ein besonderer Schwerpunkt von Priv. Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann liegt in der vaskulären Neurochirurgie, also der Beurteilung und Behandlung von Gefäßerkrankungen und Gefäßfehlbildungen des Gehirns.

Viele dieser Veränderungen werden zufällig im Rahmen einer MRT- oder CT-Untersuchung entdeckt und verursachen zunächst keine Beschwerden. Umso wichtiger ist eine sorgfältige individuelle Beurteilung: Besteht tatsächlich ein Behandlungsbedarf? Wie hoch ist das Risiko einer Blutung? Welche Therapie kommt infrage – oder ist eine regelmäßige Verlaufskontrolle ausreichend?

Intrakranielle Aneurysmen

Ein intrakranielles Aneurysma ist eine Aussackung eines Blutgefäßes im Gehirn. Aneurysmen werden heute häufig zufällig bei bildgebenden Untersuchungen entdeckt. Nicht jedes Aneurysma muss behandelt werden.

Im Rahmen der neurochirurgischen Beratung wird insbesondere beurteilt:

  • wie hoch das individuelle Risiko einer Blutung ist,
  • ob eine Behandlung notwendig oder eine regelmäßige Kontrolle ausreichend ist,
  • welche Behandlungsform für den jeweiligen Befund geeignet ist,
  • und ob eine endovaskuläre oder eine offen-neurochirurgische Behandlung infrage kommt.

Ist aktuell keine Behandlung erforderlich, bietet Dr. Hirschmann regelmäßige Verlaufskontrollen mit Beurteilung der aktuellen Bildgebung, beispielsweise mittels MRT oder CT-Angiografie, an.

Wenn eine Behandlung empfohlen wird, kann diese – abhängig von Lage, Form und Größe des Aneurysmas sowie weiteren individuellen Faktoren – endovaskulär über das Gefäßsystem oder durch eine offene neurochirurgische Operation erfolgen. Beide Verfahren können an der Universitätsklinik für Neurochirurgie der MedUni Wien / AKH Wien durchgeführt werden.

Arteriovenöse Malformationen – AVM

Arteriovenöse Malformationen (AVM) sind seltene Gefäßfehlbildungen im Gehirn. Sie können zufällig entdeckt werden und symptomlos bleiben, aber auch neurologische Beschwerden oder epileptische Anfälle verursachen.

Ob eine AVM behandelt werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von ihrer Lage, Größe, Gefäßarchitektur, den bestehenden Beschwerden und dem individuellen Blutungsrisiko.

Je nach Befund stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • endovaskuläre Behandlung,
  • offene neurochirurgische Operation,
  • stereotaktische Bestrahlung mittels Gamma Knife,
  • oder eine Kombination mehrerer Verfahren.

Ein wesentlicher Bestandteil der Beratung ist daher die individuelle Abwägung, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welches Verfahren für die jeweilige Situation am besten geeignet erscheint.

Durale arteriovenöse Fisteln – dAVF

Durale arteriovenöse Fisteln (dAVF) sind seltene Gefäßverbindungen im Bereich der Hirnhäute. Ein mögliches und häufig typisches Symptom ist ein pulssynchrones Ohrgeräusch, bei dem Betroffene den eigenen Puls im Ohr wahrnehmen.

Bestimmte Formen können darüber hinaus mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden sein.

Nach genauer Beurteilung der Gefäßsituation wird entschieden, ob eine Behandlung erforderlich ist. Abhängig vom Befund können endovaskuläre, offen-neurochirurgische oder radiochirurgische Verfahren mittels Gamma Knife sowie Kombinationen dieser Methoden infrage kommen.

Kavernome

Kavernome sind gutartige Gefäßfehlbildungen des Gehirns. Sie können über lange Zeit unbemerkt bleiben und zufällig in einer MRT-Untersuchung entdeckt werden. Bei manchen Patient:innen können sie jedoch beispielsweise epileptische Anfälle oder andere neurologische Beschwerden verursachen.

Ob eine operative Behandlung sinnvoll ist, hängt insbesondere von der Lokalisation des Kavernoms, vorhandenen Beschwerden und dem bisherigen Verlauf ab.

Im Rahmen der neurochirurgischen Beratung werden die vorhandene Bildgebung und die individuelle Situation beurteilt und die möglichen weiteren Schritte besprochen.


Neurochirurgische Beratung bei Hirntumoren

Ein weiterer Schwerpunkt von Priv.-Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann ist die Beratung und Befundbeurteilung bei Tumoren des Gehirns.

Je nach Art, Größe und Lage eines Tumors können unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen. Im Rahmen der neurochirurgischen Beratung werden vorhandene Befunde und Bildgebung beurteilt und die möglichen nächsten Schritte verständlich besprochen.

Meningeome

Meningeome gehören zu den häufigeren Tumoren im Bereich des Gehirns. Sie gehen von den Hirnhäuten aus, sind meist gutartig und treten häufiger bei Frauen als bei Männern auf.

Je nach Lage und Größe können Meningeome unterschiedliche Beschwerden verursachen oder auch zufällig entdeckt werden, ohne Symptome hervorzurufen.

Wenn eine Behandlung erforderlich ist, erfolgt diese häufig durch eine operative Entfernung. In ausgewählten Fällen kann auch eine stereotaktische Bestrahlung mittels Gamma Knife eine Behandlungsoption darstellen.

Auch bei einem erneuten Auftreten eines Meningeoms kann eine neuerliche neurochirurgische Beurteilung sinnvoll sein. Je nach Befund kommen eine weitere Operation oder eine Bestrahlung infrage.

Gliome

Gliome sind Tumoren, die direkt aus dem Hirngewebe entstehen.

Bei vielen Gliomen ist eine operative Entfernung ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung. Welche weiteren Therapien erforderlich sind, hängt insbesondere von der genauen Art und der Graduierung des Tumors ab.

Nach Vorliegen des histologischen Befundes können daher – abhängig von der individuellen Situation – weitere Behandlungsschritte notwendig sein.

Hirnmetastasen

Bei einer bestehenden Krebserkrankung können sich Metastasen im Gehirn entwickeln. Je nach Lage und Größe können diese unterschiedliche neurologische Beschwerden verursachen.

Für die Behandlung kommen – abhängig vom jeweiligen Befund – insbesondere

  • eine neurochirurgische Entfernung
  • oder eine stereotaktische Bestrahlung mittels Gamma Knife

infrage.

Welche Therapie im individuellen Fall sinnvoll ist, wird anhand der vorhandenen Bildgebung, der zugrunde liegenden Erkrankung und der konkreten Situation beurteilt.


Neurochirurgische Beratung bei Wirbelsäulenerkrankungen

Ein weiterer Schwerpunkt von Priv.-Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann ist die neurochirurgische Beratung bei Erkrankungen der Wirbelsäule.

Nicht jede Veränderung an der Wirbelsäule muss operiert werden. Im Mittelpunkt steht daher zunächst die Frage, ob Beschwerden konservativ behandelt werden können oder ob ein neurochirurgischer Eingriff sinnvoll bzw. notwendig ist.

Bandscheibenvorfall

Bei einem Bandscheibenvorfall kann Bandscheibenmaterial auf eine Nervenwurzel drücken und dadurch Beschwerden verursachen. Typisch sind ausstrahlende Schmerzen, Gefühlsstörungen oder – bei stärkerer Nervenbeteiligung – auch Kraftverlust oder Lähmungserscheinungen.

Viele Bandscheibenvorfälle können zunächst konservativ behandelt werden, beispielsweise mit Schmerztherapie und Physiotherapie.

Eine neurochirurgische Operation kann dann sinnvoll werden, wenn

  • neurologische Ausfälle auftreten,
  • starke Beschwerden trotz konservativer Behandlung bestehen bleiben,
  • oder eine ausgeprägte Nervenkompression vorliegt.

Im Rahmen der Beratung werden Beschwerden, neurologischer Befund und vorhandene Bildgebung gemeinsam beurteilt und die möglichen weiteren Schritte besprochen.

Spinalkanalstenose

Bei einer Spinalkanalstenose ist der Wirbelkanal verengt, wodurch Nervenstrukturen zunehmend unter Druck geraten können.

Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen, Schwäche oder ein Schweregefühl in den Beinen. Viele Betroffene bemerken, dass längeres Gehen zunehmend schwieriger wird und die mögliche Gehstrecke immer kürzer wird.

Wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Besserung bringen, kann eine operative Dekompression der betroffenen Nervenstrukturen erwogen werden.

Ziel ist es, den Druck auf die Nerven zu reduzieren und dadurch Beschwerden und Gehfähigkeit zu verbessern. Ob und in welchem Ausmaß sich Beschwerden und Gehfähigkeit dadurch verbessern, hängt vom individuellen Befund ab.

Tumoren der Wirbelsäule

Auch im Bereich des Wirbelkanals können unterschiedliche Tumoren auftreten, beispielsweise Meningeome, Schwannome oder myxopapilläre Ependymome.

Mögliche Beschwerden sind unter anderem:

  • Schmerzen,
  • Gefühlsstörungen,
  • Kraftverlust,
  • Gangunsicherheit,
  • oder Lähmungserscheinungen an Armen oder Beinen.

Wenn eine operative Entfernung erforderlich ist, kann während des Eingriffs ein intraoperatives Neuromonitoring eingesetzt werden. Dabei werden neurologische Funktionen kontinuierlich überwacht, um Nervenstrukturen während der Operation bestmöglich zu schonen.


Neurochirurgische Zweitmeinung – wann ist sie sinnvoll?

Bei komplexen neurochirurgischen Diagnosen kann eine Zweitmeinung eine zusätzliche fachärztliche Einordnung von Befunden und möglichen Behandlungsoptionen ermöglichen und die Entscheidungsfindung unterstützen.

Eine neurochirurgische Zweitmeinung kann beispielsweise sinnvoll sein bei:

  • einem neu diagnostizierten Hirnaneurysma
  • einer arteriovenösen Malformation (AVM), duralen arteriovenösen Fistel (dAVF) oder einem Kavernom
  • einem Meningeom, Gliom oder anderen Hirntumor
  • Hirnmetastasen
  • einem Bandscheibenvorfall mit anhaltenden Beschwerden
  • einer Spinalkanalstenose
  • Tumoren der Wirbelsäule
  • oder wenn bereits eine Operation, Bestrahlung oder andere Behandlung empfohlen wurde und Sie eine zusätzliche fachärztliche Einschätzung wünschen.

Im Rahmen der Beratung werden vorhandene Befunde und Bildgebung sorgfältig beurteilt und die möglichen Behandlungswege verständlich besprochen. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche Behandlung möglich ist, sondern auch darum, ob eine Behandlung zum aktuellen Zeitpunkt überhaupt notwendig ist oder eine regelmäßige Verlaufskontrolle ausreichend sein kann.

Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin vorhandene MRT-, CT- oder Angiografieaufnahmen sowie aktuelle Befunde und Arztbriefe möglichst vollständig mit.

Termin bei Ihrem Neurochirurgen in 1140 Wien

Sie möchten einen neurochirurgischen Befund abklären lassen, wünschen eine zweite fachärztliche Einschätzung oder möchten mögliche Behandlungsoptionen besprechen?

Priv. Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann nimmt sich Zeit, Ihre vorhandenen Befunde und Bildgebung gemeinsam mit Ihnen zu besprechen und die nächsten sinnvollen Schritte verständlich einzuordnen.

NEU ab Oktober 2026 im Medteam 14

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Medizinische Versorgung im Medteam 14 – fachlicher Austausch unter einem Dach

Die Wahlarztordination von Priv. Doz. Mag. DDr. Dorian Hirschmann ist Teil des Medteam 14 in 1140 Wien, in dem Ärzt:innen unterschiedlicher Fachrichtungen und weitere Gesundheitsberufe unter einem Dach tätig sind.

Der fachliche Austausch innerhalb des Medteam 14 ermöglicht es, medizinische Fragestellungen bei Bedarf auch über die Grenzen des eigenen Fachgebietes hinaus zu betrachten. Gerade bei komplexeren Beschwerden oder Begleiterkrankungen können kurze Wege und der persönliche Austausch zwischen unterschiedlichen medizinischen Disziplinen von Vorteil sein.

Neben der Neurochirurgie finden Patient:innen im Medteam 14 derzeit unter anderem Fachärzt:innen aus den Fachrichtungen Orthopädie, Urologie, Dermatologie, Innere Medizin, Hämato-Onkologie, Chirurgie und Gefäßchirurgie sowie weitere therapeutische und CoachingAngebote.

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